Die Sortierung der Begriffe entspricht dem deutschen Alphabet. Die speziellen Esperanto-Buchstaben sind jeweils nach dem Buchstaben einsortiert, von dem sie abgeleitet sind: als ĉ nach c, ĝ nach g und so weiter.
Akademio de Esperanto: Eine Vereinigung, die die Entwicklung der Sprache Esperanto beobachtet und gegebenenfalls Empfehlungen veröffentlicht.
Akademio Internacia de la Sciencoj: Internationale Akademie der Wissenschaften in San Marino. Esperanto ist eine der Arbeitssprachen. Wissenschaftliche Arbeiten werden in den Sciencaj Aktoj veröffentlicht.
Aktiva Semajnfino: Aktives Wochenende der Deutschen Esperanto-Jugend, dient der Wissensweitergabe und Schulung von Aktiven. Auch der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz.
Aktivulo: Jemand, der sich aktiv für Esperanto einsetzt, z.B. ein aktives Mitglied in einem Esperanto-Verband.
Aligatori: Sich mit jemand anderem in dessen Muttersprache unterhalten, die nicht die eigene ist. Siehe auch krokodili, kajmani.
Aliĝilo: Anmeldeformular für ein Esperanto-Treffen. Abgeleitet von al = zu, -iĝ- = werden und -il- = Werkzeug, also wörtlich: Instrument um zugehörig zu werden.
Amplifiki: Esperanto-Musikgruppe. Konzerte auf diversen Esperanto-Treffen.
Asocio de Verduloj Esperantistaj: Verband der Esperanto-Grünen. Siehe auch Verdire.
Bialystok: Geburtsort Zamenhofs, liegt im heutigen Polen an der Grenze zu Litauen. Damals, 1859, lag die Stadt im Russischen Reich.
Bibliotheken: Weltweit gibt es viele Esperanto-Bibliotheken. Die größten sind in Rotterdam beim Centra Oficejo de UEA, in La Chaux-de-Fonds (Schweiz), in Kortrijk (Belgien) und in Aalen/Württ., nämlich die Deutsche Esperanto-Bibliothek. Ferner gibt es bedeutende Bestände in Staatsbesitz: Staats- bzw. Nationalbibliotheken in London, Berlin, Wien (die Sammlung Plansprachen der Österreichischen Nationalbibliothek), Budapest und andere.
Biciklista Esperantista Movado Internacia: Fachorganisation von TEJO. Organisiert u.a. Fahrradtouren zum IJK und zum UK.
Blinda Gardisto: offizielle Wandzeitung des IS mit satirischem Charakter, inzwischen auch auszugsweise in koncize und kune (früher GEJ gazeto) erschienen.
Bona Espero: Eine „Fazenda Escola" (so heißt das auf Portugiesisch), eine Schulfarm in Brasilien, die mit Unterstützung von Esperantisten Entwicklungsarbeit für Kinder leistet. Sie liegt in der Nähe der Stadt Alto Paraiso bei einem Stausee.
Boulogne-sur-Mer: Küstenstadt in Nordfrankreich. Veranstaltungsort des ersten Esperanto-Weltkongresses im Jahre 1905 (siehe auch Universala Kongreso).
Bücherdienste: Eine gute Möglichkeit, Esperanto-Bücher zu kaufen. Sind entweder auf Kongressen zu finden oder versenden die Bücher; vermitteln auch Abos von Esperanto-Zeitschriften (siehe auch UEA-libroservo, Esperanto-Centro).
Centra Oficejo (de UEA): 1905 von L. Sébert in Paris gegründet, arbeitete ab 1922 in Genf mit UEA zusammen und ist jetzt deren Hauptsitz. Seit 1966 in Rotterdam. UEA hat noch in New York ein Verbindungsbüro zur UNO.
ĉefdelegito: In den meisten Ländern hat UEA einen Repräsentanten, der sich um die Belange der Mitglieder seines Landes kümmert. In Deutschland ist dies Dr. Wolfgang Schwanzer (siehe Adressen).
delegito: Eine Art örtlicher Repräsentant von UEA in einer Stadt. Es gibt neben dem normalen delegito manchmal auch einen junulara delegito oder einen fakdelegito, der sich mit einem Thema oder Beruf befasst. Siehe auch UEA-jarlibro.
Deutscher Esperanto-Bund: Der Verband deutscher Esperanto-Sprecher und -Unterstützer. DEJ-Mitglieder gelten auch als DEB-Mitglieder sind auf dem Deutschen Esperanto-Kongress abstimmungsberechtigt.
Deutscher Esperanto-Kongress: Jährlich zu Pfingsten stattfindender Kongress des Deutschen Esperanto-Bundes. Öfter in Zusammenarbeit mit ausländischen Partnerverbänden.
Deutsches Esperanto-Institut: Befasst sich mit Esperanto als Sprache. Seine Hauptaufgabe ist die Durchführung von Sprachprüfungen: zum Kursabschluss, über die Sprachbeherrschung, über höheres Sprachwissen und für Lehrer.
Deutsche Esperanto-Jugend: Verband junger Esperantisten. Die DEJ ist Mitglied im Deutschen Bundesjugendring, sowie in TEJO. Die Jugendarbeit wird von Kommissionen (siehe komisiono) geleistet: KAPRi, KasKo, KIR, KKRen, KonKERo, KuKo. Die Adressen der Komissionsleiter stehen in jeder kune.
Dolcxamar: finnische Musikgruppe mit unterschiedlichen Stilen (Rock, Rap,
Techno).
Dua informilo: Bekommen die Teilnehmer eines Esperanto-Treffens. Es enthält eine Wegbeschreibung, Buspläne, Infos was man mitbringen sollte usw.
Dumviva membro: Jemand, der den 25fachen Jahresbeitrag zahlt, kann lebenslanges Mitglied von UEA werden.
El Popola Ĉinio: Farbige Monatszeitschrift aus China. Derzeit nur
noch als Internet-Ausgabe unter
http://www.china.org.cn/EL/EL/ElPopolaCxinio/index.html
Esperanto: Ursprünglich das Pseudonym „Dr. Esperanto" von Zamenhof, unter dem das erste Buch über die „Internacia Lingvo" erschienen ist (siehe „Unua Libro"). Das Pseudonym wurde dann zum Namen der Sprache (über „Sprache des Esperanto" und „Esperanto-Sprache").
Esperanto aktuell: Mitgliedszeitschrift
des Deutschen Esperanto-Bundes.
Erscheint 6-mal jährlich. Beiträge in Deutsch oder Esperanto.
Esperanto-Briefmarken: Werden zu bestimmten Gelegenheiten von verschiedenen Ländern der Erde herausgegeben. Ein interessantes Sammelgebiet, besonders auf dem Gebiet der Ganzsachen (Briefe, Postkarten, Stempel usw.).
Esperanto-Bücher: Inzwischen gibt es über 40.000 Bücher auf Esperanto – sowohl eine reiche Originalliteratur als auch Übersetzungen von der Bibel über Asterix bis zu Romanen der Weltliteratur oder gerade von Werken aus kleineren Ländern. Die meisten haben eine ISBN-Nummer und können über jede Buchhandlung bezogen werden. Oder man bestellt sie beim UEA-libroservo oder bei anderen Bücherdiensten. Dort sind auch Bücher ohne ISBN-Nummer zu erwerben.
Esperanto-Centro: Internationaler Bücherdienst mit Sitz in Berlin, ursprünglich jahrelang in Paderborn angesiedelt. Direktor ist Hermann Behrmann. Die lieferbaren Bücher sind in einer Bücherliste/librolisto verzeichnet.
Esperanto Desperado: dänisch-bosnisch-polnische Formation, die Ska, Balladen und Weltmusik spielt.
Esperanto-Domo: „Esperanto-Haus". Bezeichnung für eine (häufig mit viel privatem Engagement) betriebene Einrichtung, in der Esperanto eine zentrale Rolle spielt. So gibt es überall auf der Welt Esperanto-Häuser, in denen man Ferien machen kann, und andere, die als Bildungsstätten fungieren. Eine davon ist das Esperanto-Domo im japanischen Jakugatake. Siehe auch Kultura Centro Esperantista.
Esperanto-Ei: Ironischer Name für das Esperanto-Jubiläumssymbol, das
1987 eingeführt wurde. Es besteht aus zwei gegeneinander gestellten „E"
und symbolisiert die Weltkugel.
Esperanto-Fahne: Grün, in der linken oberen Ecke ein weißes Feld mit dem Esperanto-Stern.
Esperanto Wort für Wort: „Sprechführer" aus der „Kauderwelsch"-Reihe des Peter-Rump-Verlages. Von Thomas Pusch und Klaus Dahmann. Guter Einstieg in die Sprache.
Esperanto-Hymne: Von Zamenhof gedichtet. Wird vornehmlich zur Eröffnung und zum Abschluss mancher Kongresse gesungen. (Unter Jugendlichen eher verpönt.)
Esperanto-Museum: Das Internacia Esperanto-Muzeo befindet sich in Wien in der Hofburg (Batthyanystiege). Es zeigt alles was mit Esperanto zu tun hat: Abzeichen, Briefmarken, Bücher, Handschriften, Produkte, die Esperanto im Namen oder in der Beschreibung haben usw.
Esperanto programita: Lehrbuch zum Selbstudium. Von Herrmann Behrmann vom Esperanto-Centro herausgegeben. Siehe auch Esperanto Schritt für Schritt.
Esperanto Schritt für Schritt: Lehrbuch von Thomas Pusch für das Selbstudium. Hat Esperanto programita zum Vorbild. Kann bei der Deutschen Esperanto-Jugend bestellt werden.
Esperanto-Stern: Ein grüner, fünfzackiger Stern. Grün steht für die Hoffnung, die fünf Zacken symbolisieren die fünf Kontinente. Heute wird mehr das Esperanto-Ei gebraucht.
Esperantujo/Esperantio: Wörtlich: Esperanto-Land. Mit dem Begriff bezeichnet man die Gesamtheit der Esperanto-Veranstaltungen.
etoso: Meint die besondere Stimmung auf Esperanto-Treffen. „Bona etoso" bedeutet, dass die Stimmung gut ist und das richtige „Feeling" aufkommt.
EŮROKKA: Esperanto-Rock-Organisation, mit Sitz in Frankreich, macht Verbandsarbeit in Sachen Musik.
Eventoj: Zweiwöchentlich erscheinende Esperanto-Zeitschrift aus Ungarn,
gegründet 1992. www.eventoj.hu
FAME: FondaĴo Alois Meiners, Stiftung von Alois Meiners (U1994) zur Unterstützung der internationalen Verständigung mittels Esperanto und der Esperanto-Kultur.
Fraŭlino Barlaston: Kabarettist(in) aus Großbritannien. Die „Dame
Edna" der Esperanto-Welt. Tritt mit Assistentin Inge Lulofs und Hund auf.
Freier Esperanto-Bund für die deutschen Sprachgebiete: Arbeiter-Esperanto-Bund, Abspaltung vom Deutschen Esperanto-Bund 1955, kaum noch aktiv.
Fundamento de Esperanto: Auf dem 1. Esperanto-Weltkongress anerkanntes Dokument, das die Grundlagen der Plansprache Esperanto beschreibt. Enthält u.a. die Definition: „Esperantist ist jede Person, die die Sprache Esperanto beherrscht und anwendet, ganz egal für welche Zwecke."
GEJ-Gazeto: ehemaliger Name der Mitgliedszeitschrift der Deutschen Esperanto-Jugend, siehe auch kune.
Germana Esperanto-Asocio: Siehe Deutscher Esperanto-Bund.
Germana Esperanto-Instituto: Siehe Deutsches Esperanto-Institut.
Germana Esperanto-Junularo: Siehe Deutsche Esperanto-Jugend.
Germana Esperanto-Kongreso: Siehe Deutscher Esperanto-Kongress.
Gogo: Maskottchen der Deutschen Esperanto-Jugend, eine Schildkröte. Der Name ist abgeleitet von der GEJ-Gazeto (jetzt: kune), in der ab und zu auch Gogo-Comics erscheinen. Gezeichnet wird Gogo von Martin Weichert.
Grésillon: Im Tal der Loire (Frankreich) gelegen. Gemeint ist dabei ein bekanntes Schloss, in dem man Esperanto-Ferien verbringen kann. Derzeit wegen notwendiger Renovierung geschlossen.
Heroldo de Esperanto: Traditionsreiche, im Jahre 1920 von Teo Jung gegründete, zweiwöchentlich erscheinende Esperanto-Zeitschrift.
Hortensio: Künstlername von CHOI Yun-Huy aus Korea, bekannt durch ihre Darbietungen koreanischer Tänze auf Esperanto-Kongressen.
Inaŭguro: Eröffnung, Einweihung. Programmpunkt bei größeren Esperanto-Kongressen. Bekannt ist die „solena inaŭguro" (feierliche Eröffnung) des Universala Kongreso, bei der auch die Esperanto-Hymne gesungen wird.
Interkona Verspero: Abend zum Kennenlernen. Meist der erste Abend auf einem Esperanto-Treffen, der dazu dienen soll, die Scheu abzubauen und Menschen zusammenzubringen.
Internacia Festivalo: Esperanto-Festival für Leute zwischen 25 und 55 und junge Familien, dauert eine Woche um die Jahreswende.
Internacia Junulara Kongreso: größtes Esperanto-Jugendtreffen der Welt, wird von TEJO jedes Jahr in einem anderen Land organisiert.
Internacia Junulara Semajno: Internationale Jugendwoche, findet jährlich in Ungarn statt.
Internacia Kongresa Universitato: Ein besonderes Programm während des Universala Kongreso, in dem Leute mit Universitätsabschluss Vorträge mit wissenschaftlichem Anspruch halten.
Internacia Koruso: Internationaler Chor. Proben und Auftritte finden regelmäßig auf dem Universala Kongreso statt.
Internacia Ligo de Esperantistaj Instruistoj: Internationale Liga der Esperanto-Lehrer, Fachverband von UEA.
Internacia Seminario: eigentlich „Internationales Seminar" der Deutschen Esperanto-Jugend, wird heute aber meistens „Internationale Woche" genannt. Dauert immer vom 27.12 zum 03.01. mit ca. 200 – 400 Teilnehmer aus ca. 25 Ländern. Hat immer ein bestimmtes Thema und ein reiches Unterhaltungs- und Abendprogramm. Berühmt ist die Silvesterfete (silvestra balo).
Internacia Vespero: Abendveranstaltung auf Esperanto-Kongressen, die von den Teilnehmern aus den verschiedenen Ländern gestaltet wird. Siehe auch Interkona Verspero, Nacia Verspero.
Jarlibro: siehe UEA-jarlibro.
JoMo & la Liberecanoj: (früher: & la Mamutoj) Rockband aus Frankreich, die Musik in mehr als einem Dutzend verschiedener Sprachen spielt (u.a. auch Esperanto).
Jongeren Esperanto-Nieuws: Niederländische Esperanto-Jugendzeitschrift. Ähnlich wie die kune.
Juna Amiko: Jugendzeitschrift aus Ungarn.
Junulara delegito: Siehe delegito und UEA-jarlibro.
Junularo Esperantista Svislanda: Jeunesse Espérantiste Suisse, Junge Esperantisten der Schweiz, Gionetù Esperantista Svizzera, Giuventetga Esperantista Svizzer.
Ĵomart kaj Nataŝa: Gesangsduo aus Kasachstan. Machen chansonartige, nachdenkliche Lieder.
Kafoklaĉo: Wörtlich: Kaffeklatsch. Die Bezeichnung wird häufig für kleinere Esperanto-Veranstaltungen von Jugendlichen verwendet (KEIN Kränzchen älterer Damen!).
Kaj Tiel Plu: katalunisches Folkloreensemble, das traditionelle Lieder auf Esperanto spielt, die ursprünglich aus den verschiedenen Kulturen Spaniens stammen.
Kajmani: Wenn zwei Esperantisten sich in einer Sprache unterhalten, die nicht Esperanto ist und die keiner von beiden als Muttersprache spricht. Siehe auch aligatori, krokodili.
Kajto: Musikgruppe aus den Niederlanden, die mit Folkmusik auf Esperanto
und Friesisch bekannt geworden ist.
Karavano: Karawane. Reisegruppe, die gemeinsam zu einem weiter entfernt liegenden Esperanto-Treffen fährt.
Komisiono: Komission. Die Arbeit der Esperanto-Organisationen wird fast ausschließlich auf unbezahlter, also ehrenamtlicher geleistet. Die Komissionen sind Arbeitsgruppen, die sich um ein gewisses Gebiet kümmern, z.B. um die Ausrichtung von Veranstaltungen. Siehe auch Deutsche Esperanto-Jugend.
Kia koincido: Wörtlich „Welch ein Zusammenspiel". Internationale Esperanto-Theatergruppe. Spielt auf Esperanto-Kongressen.
KISO: (sprich „Kiso") Kafoklaĉa Internacia Somera Renkontiĝo, Spiel- und Spaß-Treffen, findet jährlich in Marburg statt.
Kompaktdisko: Compact Disk (CD). Die erste Esperanto-CD wurde 1989 von kajto herausgegeben.
Komputila Rondo: von 1985 bis 1995 Internationaler Computer-Club mit Mitgliedern in rund 35 Ländern.
koncize: Jugendzeitschrift, herausgegeben von verschiedenen europäischen
Esperanto-Jugendverbänden
Kontakto: Jugendzeitschrift von TEJO, auch mit Artikeln und Beiträgen in sehr leichtem und leichtem Esperanto. Ideal für Anfänger und Fortgeschrittene. Kostenlos für TEJO-Mitglieder.
Kore: Grooverockband aus Frankreich.
Krokodili: Wenn sich zwei Esperantisten in ihrer Muttersprache
unterhalten. Siehe auch aligatori, kajmani.
Kultura Centro Esperantista: Kulturzentrum in La Chaux-de-Fonds (Schweiz). Bietet Kurse zu verschiedenen Themen an.
kune: Mitgliedszeitschrift der
Deutschen Esperanto-Jugend. Kann
auch von Älteren abonniert werden. Erscheint sechsmal im Jahr mit Beiträgen
auf Esperanto und auf Deutsch.
Loka Kongresa Komitato: Örtliches Organisationsteam für eine größere Esperanto-Veranstaltung, z.B. den Deutschen Esperanto-Kongress oder den Universala Kongreso.
Lehrbücher: Siehe Esperanto programita, Esperanto Schritt für Schritt, Tesi la testudo.
MEJK: Konferenz der Mitteleuropäischen Esperanto-Jugend-Verbände; dient dem Informationsaustausch und besseren Zusammenarbeit der Aktiven in den entsprechenden Ländern.
Memzorganto: Teilnehmer eines Esperanto-Treffens, der selbst für sein Essen sorgt und auch nicht am Veranstaltungsort (Jugendherberge) schläft. Normalerweise kümmern sich die Veranstalter um eine Turnhalle, in der man übernachten kann.
Merlin: brasilianische Musiker, die lateinamerikanisch angehauchte Pop- und Weltmusik spielen.
(MIRo) M???a Internacia Renkontiĝo: Jugendtreffen in Kroatien, dessen „M" jedes Jahr eine andere Bedeutung bekommt.
Monato: Magazin in Esperanto, für Politik, Gesellschaft und Kultur,
gegründet 1979 von Stefan Maul. Hat sich das deutsche Nachrichtenmagazin Der
Spiegel zum Vorbild genommen. http://www.esperanto.be/fel/mon/index.html
Movado: Die „Esperanto-Bewegung". Alle die Leute, die die internationale Plansprache Esperanto unterstützen, im engeren Sinne die Leute, die in Esperanto-Verbänden organisiert sind.
Nacia Vespero: Abendveranstaltung auf Esperanto-Kongressen, die von den Teilnehmern des gastgebenden Landes gestaltet wird. Siehe auch Interkona Vespero, Internacia Vespero.
Nikolin’: Esperanto-Sängerin aus Frankreich.
OKEJ: Konferenz der Westeuropäischen Esperanto-Jugend-Verbände; dient dem Informationsaustausch und der besseren Zusammenarbeit der Aktiven in den entsprechenden Ländern.
Pasporta Servo: Buch mit Adressen von Leuten in aller Welt, bei denen man
kostenlos übernachten kann, wenn man Esperanto spricht. Erscheint alle zwei
Jahre über TEJO. 1978 von einem Argentinier aus der Taufe gehoben.
Internet-Adresse: http://home.planet.nl/~lide/paspserv.htm.
Persone: Esperanto-Rockgruppe aus Schweden.
Piĉismo: Ukrainische Punkband.
Pola Radio: Esperanto-Bezeichnung für den Polnischen Rundfunk-Kurzwellensender, der mehrmals täglich ein Esperanto-Programm ausstrahlt.
Printempa Semajno Internacia: 1985 ins Leben gerufene Veranstaltung des Deutschen Esperanto-Bundes, vor allem für Familien mit Kindern.
Plena Ilustrita Vortaro: Größtes einsprachiges Wörterbuch, sozusagen der „Esperanto-Duden". Herausgegeben von SAT.
Radiosendungen: Einige Radiostationen bringen regelmäßig Esperanto-Programme. Dies sind u.a. Aŭstra Radio (Österreich), Pola Radio (Polen), Radio Havano (Kuba) Radio Pécs (Ungarn), Radio Pekino (China), Radio Roma RAI (Italien), Radio Vatikana (Vatikan), Radio Vilnius (Litauen), Radio Zagreb (Kroatien) und verschiedene nur lokal zu empfangende Sender.
Revuo Esperanto: Zeitschrift von UEA, gegründet 1905, seit 1908
offizielles UEA-Organ, Leser in 115 Ländern. Auch auf Kassette für Blinde.
Rok’-Gazet’: Musikfachzeitschrift, die von Vinilkosmo herausgegeben wird und über Esperanto-Bands aller Art sowie sonstige für Esperantosprecher interessante Gruppen berichtet.
Samideano: Ein „Gleichgesinnter", jemand, der sich für die Verbreitung und Verwendung des Esperanto einsetzt. Manchmal in Briefen als Anrede benutzt (veraltet, kaum unter Jugendlichen).
San Marina Universitata Sesio: Sitzungswoche der AIS in San Marino.
Sennacia Asocio Tutmonda: Weltverband der Nationslosen, Arbeiter-Weltbund. Herausgeber des PIV und der Mitgliederzeitschrift „La Sennaciulo", sowie der „Sennaciecula Revuo".
Solotronik: früher „Solo", spanischer Elektropop- und Technokünstler.
Svisa Kangaruo, La: Bulletin der Jungen Esperantisten der Schweiz (JES).
Team’: Esperanto-Rockgruppe aus der Slowakei.
TEJO-tutmonde: Zeitschrift von TEJO
Tesi la testudo: Bekanntes Lehrbuch auf hohem Niveau, von einer Esperanto-Wohngemeinschaft geschrieben und liebevoll mit Zeichnungen ausgestaltet. Erzählt die Geschichte, wie die Schildkröten zum Esperanto-Kongress fahren.
Tinĉjo: Esperanto-Name für die Comic-Figur Tim (frz. Originalname: Tintin), der mit seinem Hund Struppi auch in Esperantujo Abenteuer erlebt.
Tutmonda Esperantista Junulara Organizo: Weltesperantojugend, zu der die Deutsche Esperanto-Jugend als Landesverband gehört.
Tutmonda Muziko: Musikgruppe aus Deutschland.
Tuttera TeksaĴo (TTT): Esperanto-Bezeichnung des Word wide Web (WWW).
UEA-jarlibro: Jahrbuch von UEA mit Adressen von Fachverbänden (fakaj asocioj), Delegierten, Jugenddelegierten (junularaj delegitoj) und Fachdelegierten (fakdelegitoj) zu diversen Themen (von abelbredado = Bienenzucht bis zoologio = Zoologie). Erhalten alle Mitglieder von UEA.
UEA-kodo: Mitglieder der UEA erhalten keine Mitgliedsnummer, sondern eine Buchstabenkombination von fünf Buchstaben: die ersten vier werden aus dem Namen des Mitglieds erzeugt, durch den fünften Buchstaben werden Mitglieder mit unterschieden, bei denen die ersten vier Zeichen gleich sind.
UEA-konto: Mitglieder von UEA erhalten ein sogenanntes Konto. Mitglieder können so untereinander Geld überweisen. Man kann über verschiedene Bankkonten von UEA auf zugunsten seines UEA-Kontos einzahlen und dieses Geld z.B. für Bestellungen bei Bücherdiensten abbuchen lassen. Vorteil: keine teuren Bankkosten wie bei Auslandsüberweisungen, dauert dafür aber länger.
UEA-libroservo: Bücherdienst der UEA. Etwas teurer als andere
libroservoj,
dafür bekommt man aber fast alles. Die lieferbaren Bücher sind im UEA-librokatalogo
verzeichnet, der beim UEA-libroservo bestellt werden kann. Außerdem gibt
es im Internet die Möglichkeit im Katalog online zu suchen: www.uea.org.
Universala Esperanto-Asocio: die Welt-Esperanto-Organisation mit Sitz in Rotterdam. UEA ist beratendes Mitglied der UNESCO.
Universala Kongreso (de Esperanto): Esperanto-Weltkongress, größte Esperanto-Veranstaltung, dauert eine Woche, findet jeden Sommer in einem anderen Land statt. Teilnehmerzahl ca. 2000 - 5000 Menschen aus bis zu 60 Ländern.
„Unua Libro": Erstes Buch über Esperanto, beschreibt die Grundlagen dieser Sprache. Am 26.7.1887 in Russisch erschienen, kurz darauf auch auf Deutsch: „Dr. Esperanto Internationale Sprache. Vorrede und vollständiges Lehrbuch, Warschau bei Gebethner & Wolff 1887".
Verdire: Ökologische Zeitschrift in Esperanto. Neuigkeiten über AVE, BEMI und die Vegetara Esperanto-Grupo.
Vinilkosmo: französische Plattenfirma, die auf die Produktion, die Veröffentlichung und den Vertrieb von Esperanto-Musik spezialisiert ist.

Wörterbücher: Gibt es für viele Sprachen. Das größte einsprachige
Wörterbuch ist das Plena Ilustrita Vortaro. Das größte Wörterbuch
Deutsch-Esperanto ist das von Dr. Erich-Dieter Krause aus dem
Langenscheidt-Verlag. Das größte Wörterbuch Esperanto-Deutsch ist ebenfalls
von Dr. Krause und ist im Hamburger Buske-Verlag
erschienen.
Zamenhof: Dr. Ludwig Lazarus Zamenhof (Z sprich wie weiches S), auf Esperanto Ludoviko Lazaro Zamenhof, jüdischer Arzt, Begründer des Esperanto. Geboren am 15.12.1859 in Bialystok, gestorben am 14.04.1917 in Warschau.
Das Esperanto-Dschungelbuch, 5.
Auflage
© 1994 - 2001 bei Jürgen Wulff