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Impressum: Esperanto-Verein Hamburg e. V. • eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Hamburg VR 8882 • Vorsitzende: Kerstin Baasch • Treff/renkontiĝejo Alexanderstraße 16 • 20099 Hamburg • poŝtadreso: Klaus-Groth-Straße 95 • 20535 Hamburg • Telefon: +49 (0160) 17 33 980 • Kontaktformular • E-Mail: info@esperanto-hamburg.de • Seitenpflege durch/paĝflegado per esocom
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Fotos vom Weltkongress 1974 in Hamburg

Fotos vom Pflanzen des Esperanto-Baums 1971 in Hamburg

Radiosendung zum 150. Todestag Ludwig Zamenhofs

Was ist Esperanto?

Esperanto versteht sich als eine geplante internationale Sprache, die helfen will, die Sprachgrenzen zu überwinden. Die Elemente der Sprache sind nationalsprachlichen Vorbildern entnommen. Die meisten Wörter sind bekannt, Unregelmäßigkeiten in der Grammatik gibt es nicht. So ist Esperanto als Zweitsprache für jedermann leicht erlernbar. Esperantosprecher schenken sich gegenseitig Vertrauensvorschuss und nutzen die Esperantoinfrastruktur um im interntionalen Rahmen freundschaftliche Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.

Eine neutrale Sprache

Babylon Als internationale Sprachen gab es schon Latein und Französisch. Sie waren immer mit Ländern verbunden, die vorherrschten. Heute schickt sich Englisch an, Weltsprache zu werden. Die sprachlichen Folgen dessen sind deutlich: Richtig Deutsch kann nur, wer auch Englisch kann, wenigstens halbwegs. Fremdsprachen zu lernen, ist mühsam: Wer z. B. Englisch als Muttersprache gelernt hat, ist im internationalen Austausch im Vorteil, denn der Rest der Welt muss Englisch als Fremdsprache lernen. D. h., dieser (größere) Rest ist im Nachteil. Das kann nicht gut sein. Esperanto gehört keinem Volk allein, es ist leichter zu lernen als jede andere Fremdsprache und hat eine internationale Kultur. Auch wenn es sich bisher noch nicht als Zweitsprache für jedermann etabliert hat, ist Esperanto doch schon so weit verbreitet, dass es sich zu lernen lohnt.

Eine Kultursprache

Gazetoj Kajto en festivalo Der Internationale Schriftstellerverband PEN-Club hat Esperanto als Literatursprache anerkannt. Die bisher veröffentlichte Esperanto-Literatur umfasst ca. 40.000 Titel, an Zeitschriften erscheinen mehr als 100 Titel. Radiosender strahlen Programme in Esperanto aus, Musikgruppen singen, Schauspieler spielen in Esperanto. Siehe auch Wikipedia auf Esperanto!

Hier einige Hör- und Sehbeispiele:

Eine multikulturelle Sprache

Neuere Schätzungen gehen von ungefähr 3 Millionen Menschen aus, die Esperanto sprechen. Der Esperanto-Weltbund (UEA) hat Delegierte in etwa 100 Ländern. Sie sind Ansprechpartner, die Esperanto-Sprecher in ihrem Land vermitteln oder in anderen Fragen weiterhelfen können. Jedes Jahr finden unzählige Esperanto-Veranstaltungen statt. Ob Seminare, Tagungen, Kongresse, Ferienreisen - für jeden ist etwas dabei.
Dutzende von Fachverbänden unterschiedlicher Interessengruppen, Berufe oder Weltanschauungen praktizieren Esperanto in ihrem Bereich. In dieser internationalen Kultur haben die Kulturen kleinerer Länder eine Chance, nicht von der Anglo-Amerikanischen verwischt zu werden. Für Jugendliche ist der internationale Vermittlungsdienst „Pasporta Servo“ sehr interessant, der es ermöglicht, auf Auslandsreisen kostenlos bei Esperanto sprechenden Gastgebern zu wohnen - und das in allen Teilen der Welt! Einzige Voraussetzung ist, dass man sich in Esperanto verständigen kann.

Geschichte des Esperanto

Der Pole Dr. Zamenhof hat 1887 das erste Lehrbuch der „Internacia Lingvo“ unter dem Pseudonym „Dr. Esperanto“ veröffentlicht. LehrbuchIn den Jahren bis zum 1. Weltkrieg verbreitete sich Esperanto bereits in weiten Teilen Europas. Nach dem Krieg erlebte die Esperanto-Bewegung einen großen Zuwachs, besonders in der Arbeiterbewegung. Der Beginn des Dritten Reiches brachte einen tiefen Einschnitt in die Esperanto-Geschichte. Wegen des pazifistischen, internationalistischen Hintergrunds verboten sowohl Hitler als auch wenig später Stalin Esperanto, seine Anhänger wurden verfolgt. Nach dem 2. Weltkrieg konnte Esperanto seine vorherige Bedeutung u. a. wegen der Spannungen zwischen Ost und West nicht wiedergewinnen. Heute ist die Verbreitung von Esperanto überwiegend auf private Initiative angewiesen, auch wenn offizielle Instanzen daran ein Interesse haben müssten (z. B. Europa Union).

Vieles ist bekannt

Bereits bekannt Der Wortschatz des Esperanto basiert vorwiegend auf internationalen Wortstämmen, meist aus indoeuropäischen Sprachen. Zusammen mit der überschaubaren Grammatik bilden sie eine harmonische Einheit, so dass Esperanto in Ausdruckskraft und Nuancenreichtum Nationalsprachen nicht nachsteht.

Grammatik regelmäßig

Eine Konjugation und eine Deklination reichen. Die Konjugation hat nur eine Form und ist für alle Personen gleich.

Beispiel: vidi - sehen
mi vidas - ich sehe
vi vidas - du siehst
mi vidis - ich sah/habe gesehen
mi vidos - ich werde sehen
mi vidus - ich würde sehen

Ebenso gibt es nur eine Deklination. Sie kennt nur den Nominativ und den Akkusativ, andere Beziehungen im Satz werden durch Präpositionen hergestellt.

Beispiel: tablo - Tisch
la tablo - der Tisch
la tabloj - die Tische
la tablon - den Tisch
la tablojn - die Tische
Mi donas al vi la libron - ich gebe dir das Buch

In der Grundform enden alle Adjektive auf -a, alle Verben auf -i und alle Substantive auf -o. Durch den Austausch der Endungen ändert sich auch die Wortart:
vivi - leben, vivo - Leben, viva - lebendig

Durch ein System von rund 40 Wortbildungssilben lassen sich von einem Wortstamm viele Begriffe ableiten, ohne sie gesondert lernen zu müssen.

Beispiele:
sana - gesund
malsana - krank (Gegenteil)
sanulo - Gesunder (Person)
malsanulejo - Krankenhaus (Ort)
sanigi - heilen (veranlassen)
sanigebla - heilbar (Möglichkeit)

Dieses „Baukastenprinzip“ fördert auch den kreativen Umgang mit der Sprache.

Wo über Esperanto mehr erfahren?

Deutscher Esperanto-Bund
Einbecker Str. 36
D-10317 Berlin
Tel.: 0180-ESPERANTO = 0180-3773726 (9 Cent/Minute)
http://www.esperanto.de

Deutsche Esperanto-Jugend
Einbecker Str. 36
D-10317 Berlin
Tel.: 030-42857899
http://www.esperanto.de/gej

Esperanto-Verein Hamburg
Alexanderstraße 16
D-20099 Hamburg
Tel.: 0160-17 33 980

Wo Esperanto lernen?
Alleine lernen:
Bücher und Videokurs sind erhältlich bei Herrn
Dr. Wolfgang Schwanzer
Pfarrer-Seeger-Str. 9
55129 Mainz
Tel. und Fax: 06136 462 32
http://www.esperanto-buchversand.de

In der Gruppe lernen:
Esperanto-Verein Hamburg
Alexanderstraße 16
20099 Hamburg
Telefon: 0160-17 33 980

Esperanto Stelle

Videokursus: Mazi en Gondolando

Internet-Kurse:
http://www.esperanto.de/sprache/kurse/kek/

lernu! http://www.lernu.net

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